Der erste Atemzug - zu Hause!



Clara Meine Vorstellung einer perfekten Geburt meines zweiten Kindes:

die erste Wehe bekomme ich morgens, direkt nach dem Aufwachen, damit ich unsere "Große", (2jährige) Katharina, nicht aus dem Schlaf reißen muss oder jemand anders außer mir versuchen muss, sie am Abend zum Einschlafen zu bewegen. Ohne ihre geliebte "Mimi" (Mamamilch) nämlich undenkbar! Und diese gibt es ja schließlich nur von mir! Zudem wollte ich gern vor dem Dunkelwerden "fertig" sein mit Kindkriegen, damit ich Katharina dann ins Bett bringen kann... ja! Des Weiteren soll es diesmal bitte nicht so lang dauern! Wenn man sich den Verlauf einer Geburt also wünschen kann, ist mir das wirklich gut gelungen:

10.03.08, 4 Tage nach dem Tag, der mir vor 9 Monaten als Entbindungstermin "versprochen" wurde. Katharina wird um 6:30 Uhr wach. Ich natürlich mit. Ich spüre etwas in meinem Bauch, was sich die vergangenen Tage zwar schon so ähnlich anfühlte, aber es ist anders! Ich denke wie so oft drüber nach, ob DAS jetzt wirklich mal Geburtswehen sind. Um aber nicht allzu viel grübeln zu müssen, versuche ich mich abzulenken und bringe das Auto meiner Mama (die sich die vergangenen zwei Wochen bei uns einquartiert hat, damit die Betreuung für Katharina perfekt ist während der Geburt) nach Heppenheim in die Werkstatt. Vielleicht... aber auch nur ganz vielleicht sollte ich das besser nicht mehr tun. Diese "Wehen", die ich da habe, machen es mir wirklich schwierig, die Pedale zu treten. In der Werkstatt muss ich noch ein wenig herumstehen und warten. Stehen find ich blöd. Also laufe ich. Hin und her und her und hin. Ob die anderen Leute mich für doof halten?! Egal. Endlich übergibt man mir den Leihwagen und ich fahre zurück nachhause!

Inzwischen ist es fast halb neun und mich überkommt das Gefühl, dass sich das, was da grad passiert, nicht mehr aufhalten lässt. Ich laufe rum wie Falschgeld. Hoffnung, Angst, Freude,... irgendwo zwischen all dem pendelt meine Gefühlswelt. Meiner Mama kündige ich an, dass sie besser mal den Rucksack für Katharina packt und beim Rausgehfertigmachen mal nicht allzu sehr trödeln soll. Ich möchte gern allein sein. 'Soll ich meinen Has schon anrufen und aus dem Büro zurückholen ...? Ob ich Sandra mal anrufe? Oder einfach gar nichts tue...?' Ich laufe in der Wohnung rum, räume die Spülmaschine aus, suche mir Dinge, die ich tun könnte, aber nicht finde. Mist. Katharina spürt was. Das spüre ICH. Meine Mama ist im Bad und macht sich fertig. Um 10 Uhr verlassen sie die Wohnung. So langsam beginnt dieses Gefühl im unteren Teil meines Bauches unangenehmer zu werden und ich halte "veratmen" für eine prima Erfindung! Ich rufe Sandra an und warne sie mal vor. Anschließend setze ich mich in die Wanne, um mir ganz klassisch die bekannte endgültige Bestätigung zu holen. Die "Wehen" kommen in größerem Abstand, aber intensiver. Ich rufe meinen Hasi an und ordere ihn nachhause! Durchs Telefon konnte ich ihn grinsen hören. Sofort macht er sich auf den Weg. Es geht los! Wie lang habe ich mich gefragt, wann ich diesen Satz mit 100%iger Sicherheit aussprechen kann! 11 Uhr, Sandra ruft mich noch mal an. "Also von oben nach unten spüre ich die Wehen sich nicht bewegen, es beschränkt sich wirklich nur auf den unteren Teil meines Bauches und Rückens" erkläre ich ihr unsicher. "Nein, das spürt man auch nur mit der Hand, wenn man sie auf den Bauch legt!" ist ihre Antwort. Achsooo! Ja, dann sind das jetzt wohl wirklich Geburtswehen! Wir beschließen, dass ich mich erneut melde, wenn es "ernster" wird. Kurz drauf trifft Thomas ein und strahlt bis über beide Ohren. Was ein Anblick! Ich bin sooo glücklich. Und trotzdem weine ich... ständig denke ich an meine Katharina, die ich vor knapp einer Stunde das letzte Mal als Einzelkind gesehen habe. So was macht mich furchtbar sentimental! Ich kann nicht aufhören zu weinen. Ich vermisse sie. Und ich weiß, dass ich sie die nächsten Stunden nicht sehe(n) kann... Ich weiß es ganz genau! Thomas macht sich noch über die Currywurst her, die er sich von unterwegs mitgebracht hat (Männer!) und ich laufe derweil durch die Wohnung und erkläre unseren Schuhschrank zum bestmöglichen Wehenveratmungsplatz. Auf ihm steht ein Foto mit meiner Omi, Mami, Katharina und mir, das ich mir dort immer wieder ganz intensiv anschaue. Es gibt mir unglaublich viel Kraft. Wahnsinn! Ich kann nicht genau sagen, in welchen Abständen die Wehen kommen (ich schätze es sind irgendwas zwischen 5 und 10 Minuten, einfach herrlich lang, wie ich finde!), aber sie nehmen an Qualität stetig zu. Um 12:30 Uhr bitte ich Thomas Sandra doch mal lieber anzurufen. Mich überkommt plötzlich das Gefühl, dass es nicht mehr allzu lange dauern könnte. "Zieh dir doch auch ein paar bequeme Sachen an!" schlage ich Thomas vor. "Nee, ich hab mir Bilder von Katharinas Geburt angesehen. Diesmal will ich schick aussehen!" So bleibt er also in weißem Hemd und Manschettenknöpfen. Na von mir aus.

Sandra trifft gegen 13 Uhr bei uns ein. Im selben Moment kommt meine Mama mit Katharina vom Stadtspaziergang zurück und sie setzen sich direkt ins Auto, um zu meinen Schwiegereltern ins Lautertal zu fahren. So ist direkt der Parkplatz für Sandra freigeworden. (Was ein "Zufall"!) Das alles kann ich von oben aus der Wohnung beobachten. Und plötzlich fange ich wieder zu weinen an. Meine Katharina. Da ist sie. Gleich fährt sie weg... Himmel, ist das traurig! Sandra kommt zur Tür rein und nimmt mich erst einmal ganz ganz lang einfach nur in den Arm. Ja, wir werden in den nächsten Stunden gemeinsam unserem kleinen Engel auf die Welt helfen. Was ein schönes Gefühl! Jetzt aber genug geschmust, ich muss mal wieder eine Wehe veratmen... Moment... so, die hätten wir auch geschafft! Ich laufe dann auch mal weiter durch die Wohnung und bin einfach nur glücklich! Angst habe ich keine! Irgendwann treffen Sandra und ich uns im Bad wieder, weil ich inzwischen den Schuhschrank gegen das Waschbecken getauscht habe. Dort sitze ich zwischen den Wehen auf einer unserer Treppenstufen (für irgendwas müssen die ja gut sein!). Sandra hört Herztöne, streichelt mir den Rücken... hmmmmmm... schön! Weitermachen! Halt, aufhören, da kommt wieder eine Wehe! So, und weiter... es ist total entspannt, fröhlich, harmonisch, ja sogar lustig. Die inzwischen doch recht schmerzhaften Wehen machen mir überhaupt nichts aus. Im Gegenteil. Ich freue mich immer tierisch, wenn wieder eine kommt... ok, zugegebenermaßen noch mehr darüber, wenn sie vorbei ist. Ein Schritt weiter Richtung Baby! Zwischendurch ist es immer wieder alles irgendwie völlig normal... jedenfalls nicht so, als würde ich gerade gebären. Dank dieser (ich erwähnte es bereits) wunderbar langen Pausen! Der letzte Geburtsortwechsel ist der vom Bad ins Schlafzimmer. Dort finde ich die Plastikkisten, die mit Spielzeug gefüllt auf der Kommode stehen, äußerst hilfreich zum Veratmen einer Wehe. Sie stehen in Brusthöhe und ich kann mich prima nach vorn gebeugt dran anlehnen. Zwischendurch setze ich mich auf den Bettrand am Fußende. Sandra und Thomas sind in der Küche und machen sich ein Mittagessen warm. Meine Füße sind saukalt, ich brauche jetzt dringend warme Socken! "Thomas, ich brauche Socken!" "Wo finde ich die denn?" (...Männer!) "Ich gucke selbst!". Mein letzter Spaziergang vom Schlafzimmer ins "Ankleidekämmerchen" und zurück. Auf diesem Weg kommen die Wehen plötzlich öfter. Oft! Verdammt oft! "Was ist denn jetzt los? Wo sind meine tollen langen Pausen? Ich will meine langen Pausen wieder haben!" bitte ich Sandra! Allerdings ist sie mir dafür keine wirklich große Hilfe (ich grinse, während ich dies schreibe)... "Dann braucht die dein Körper jetzt." Aha. So so. Na gut. Dann will ich mal nicht so sein. Ich lasse sie zu. Ich spüre, dass ich nicht mehr weit von meinem Baby entfernt bin. Es ist irgendwas um die 14 Uhr. Sandra ist grad dabei, den zweiten Löffel Nudeln zu verdrücken... aber... Plötzlich wird es so heftig, dass ich während einer Wehe nicht mehr stehen kann. Tschüss Plastikkisten auf der Kommode! Hallo Bett! Ich hab es so eilig, mich auf die Bettdecke zu werfen, alles andere wäre undenkbar! Presswehe die Erste! Presswehe die Zweite! Platsch... die Fruchtblase platzt. "Die Blase ist geplatzt!" schreie ich. Sandra und Thomas lassen ihr Essen stehen und eilen herbei. Wie nett, danke! (ich grinse wieder!) "Thomas, hier ist eine Unterlage" oder irgendetwas in der Art vernehme ich noch und dass Sandra die Hilde anruft. "Hilde, kommst du vorbei. Andrea kriegt ihr Baby!" Ich glaub ich bekomme eine Gänsehaut, weine und lache (noch irgendwie) vor größtem Glück! Ab hier widmet sich meine Aufmerksamkeit einzig und allein mir, dem Baby und den Wehen... diesen unglaublich heftigen Wehen. Eine nach der Anderen kommt da angerollt. Ohne Pause. Höchstens ein paar Sekunden Pause sind das. Es tut so weh. Ich schiebe und presse und drücke. Wie ich später wissen werde und jetzt schon erahne, in die völlig falsche Richtung. Irgendwas läuft falsch. Ich habe Angst. Eine Todesangst. Panik. 'Ich will hier weg. Übernimmt jetzt bitte mal jemand anders?!' denke ich und hab einfach keine Ahnung, wie ich dieses Baby aus mir rauskriegen soll. Ich will es gar nicht mehr aus mir rauskriegen, ich will dass das aufhört, mein Bauch für immer dick bleibt! Himmel, tut das weh! Meinen Kopf presse ich bei jeder Wehe in die Bettdecke. Irgendwann sehe ich hoch und blicke in Hildes Ausschnitt... dann in ihre Augen. 'Hilde? Wo kommt die denn plötzlich her?' Sie begrüßt mich mit "Ich hab dir kalte Hände mitgebracht" und drückt mir diese auf die Stirn. Hm, angenehm, aber mich von diesen Wehen befreien tun sie leider auch nicht. Sandra steckt mir ein paar Kügelchen in den Mund. 'Auja, bitte irgendwas das mir hilft!' "Andrea, ich will mal nach deinem Muttermund sehen. Leg dich dafür am besten mal auf den Rücken!" 'Was? Ich soll mich bewegen? Kommt gar nicht in Frage!...' Na gut, schlimmer kann’s eh nicht mehr werden. Dass der Muttermund nicht vollkommen geöffnet sein soll, kann ich mir allerdings nicht vorstellen. Rücklings liegend, mit den Armen über das Fußende drüber hinweg, halte ich mich an den Händen meines Hases fest. "Ich wusste gar nicht was du für eine Kraft hast!" wird er mir später sagen. "Dein Muttermund ist offen, Andrea!" tönt es vom anderen Ende meines Körpers. Jawollja, auch das wäre geschafft! Aber... mir fehlt einfach das Gefühl, dass der Kopf demnächst auch nur annähernd aus mir rauskommen soll. Warum? Es muss jetzt einfach bald zu Ende sein! Bitte! Ich vernehme irgendwelche Pläne eines Geburtsstellungswechsels. 'Nee, bitte nicht schon wieder!' Mein Has verschwindet hinter mir. Die nächste Leistung, die ich vollbringe, ist das Einhängen in Thomas’ Beine, der von Sandra und Hilde auf das Kopfteil unseres Bettes gesetzt wird. Nun habe ich meinen Has im Rücken... was ein schönes Gefühl!! Und meine Füße haben festen Halt! Wenn Sandra schon 1428 gute Ideen hatte, dies ist die Beste ihres Lebens! Endlich! Endlich habe ich das Gefühl, mitschieben zu können! Nun weiß ich "wie’s geht"! Ein irres Gefühl. Auch das Wehenchaos lässt nach! Ich kann endlich wieder Pausen verzeichnen! Die tun mir so gut. Ich kann Kraft tanken. Ich werde es schaffen! Ich spüre, wie das Köpfchen immer tiefer rutscht. Mit jeder Presswehe, mit jedem Mitschieben immer tiefer... Ich wundere mich ein wenig, warum hier niemand schreit "das Köpfchen ist da! Das Köpfchen ist da!". Schließlich fühlt es sich an, als wäre es schon raus... Komisch! Also gut, dann halt noch mal Pause nutzen, Kraft tanken... nächste Wehe, schieben,... "Da! Da Engel! Da, ich sehe die Haare!" ruft es hinter mir... "Andrea, langsam!" ertönt es vor mir. 'Langsam? Wie das?' Ich schiebe weiter. Kann gar nicht anders... Plötzlich empfinde ich alles ganz ganz still. Die totale Stille in meinem Kopf, in meinem Körper..........

4 Tage nach Termin, nach 9 Stunden Geburtswehen, am 10.03.08, um 15:33 Uhr, in Bensheim, in UNSEREM Bett, ZUHAUSE(!!!), höre ich es nun aus jeder Richtung "Da, da ist er! Der Kopf! Der Kopf ist da!". Ja, der Kopf ist da! Ich sehe an mir runter! Ich kann ihn sehen! Ich kann ihn wirklich sehen. Den Kopf unseres Engels! Schon wieder so viele schwarze Haare... Eine Presswehe noch und dieses kleine Wunder hat es geschafft, es ist da! Es ist endlich bei uns! Wir haben es geschafft! Zwei wundervolle Hebammen, mein wundervoller Mann, ich und vor allem unser kleiner Sonnenschein! Himmel... was für ein Gefühl! Es gibt nichts, aber auch gar nichts, dass auch nur annähernd so überwältigend ist, wie dieses Gefühl! Da liegt mein Baby. Vor mir. Ganz lila. So warm, so weich. Nein, ich kann es nicht mit Worten beschreiben! Ich will es anfassen! Ich mag es zu mir nehmen! Nicht lange und Sandra legt es mir auf die Brust, gehüllt in ein warmes Handtuch. Da liegt es nun, es atmet... die ersten Atemzüge seines Lebens!... es fühlt sich so unglaublich schön an. Es riecht so gut! 'Bitte lieber Gott, lass diesen Moment nie zu Ende gehen!' Mein Has, noch immer hinter mir, der stolzeste Papi der Welt, so unendlich glücklich! Auch Sandra weint. Wie wundervoll, dass man solche Momente nie nie niemals vergessen wird! Dass wir solch ein traumhaftes Ereignis, die Geburt unseres zweiten Kindes, schon wieder zusammen mit der wundervollsten Hebamme der Welt, unserer Sandra, erleben durften! Sie war und ist immer schon für uns da, seit es bei uns ums "Kinderkriegen" geht. ;) Unglaublich, solch eine Hausgeburt! Ich liege in meinem eigenen Bett, und die Hebamme, die uns schon vor, während und nach Katharinas Geburt liebevollst betreut und begleitet hat, ist nun auch wieder mit dabei. Etwas Schöneres kann es gar nicht geben!

Minuten... nein, gefühlte Stunden der totalen Ruhe vergehen! Sandra und Hilde verabschieden sich gleich ersteinmal in die Küche, einen Kaffee trinken. "Wir lassen euch jetzt erstmal allein!" Und das sind wir nun. Der Papi, die Mami und dieses kleine Wunder! Es wimmert immer mal wieder vor sich hin, aber es fühlt sich wohl auf Mamis Brust. Das spüre ich. "Willst du es jetzt nicht mal anlegen?" fragt mich Thomas bestimmt 3 Mal, bis Sandra und Hilde zurückkommen. Ich möchte aber gern noch warten, bis ich mich irgendwie bequem positioniert habe. Ich verharre nämlich noch immer in der "Nahezu-Geburtsstellung", aus der ich mich dann einfach nur hab nach hinten in ein Kissen fallen lassen. Thomas liegt inzwischen allerdings neben mir (mit weißem Hemd und Manschettenknöpfen) und wir können unser zweites Riesenglück einfach nicht fassen! Wie glücklich man doch sein kann... Irre! "Jetzt lass uns doch endlich mal gucken, was es geworden ist!" drängelt Thomas. Wir versuchen, unter das Handtuch zu lunsen und sind uns recht schnell einig, dass wir nichts sehen können. Dann ist es wohl ein Mädchen!! Noch ein Mädchen! Wir betrachten, bestaunen und bewundern dieses kleine Wesen unaufhörlich und müssen uns gegenseitig immer wieder bestätigen, dass dies kein Traum ist! Emmm, ja, Sandra und Hilde sind wieder im Raum und weil die Hilde gleich noch einen Termin hat (wie schön, dass sie diesen einhalten kann!), möchte sie uns gratulieren (obwohl(!) die Plazenta noch nicht auf Vollständigkeit untersucht wurde... also, also!) und sich verabschieden. Danke Hilde, für deine wundervolle Unterstützung und deine "kühle Hand"!! Wir sind so glücklich, dass auch du bei der Geburt unseres kleinen Engels dabei warst!

Um 16:15 Uhr rufen wir die vier Großeltern an, die sich alle gemeinsam mit Katharina beschäftigen. Was ein emotionales Telefonat! Wir machen aus, dass alle noch vorbeikommen sollen, um ihr Enkelkind (wenigstens ganz kurz) zu begrüßen. Vor allem aber soll Katharina ihre kleine Schwester so schnell es geht kennen lernen! Wie sehr ich mich auf diesen Moment freue! Ich hatte ihn all die Stunden ständig vor Augen, hab mir vorgestellt, wie unglaublich schön dieser Moment für mich werden wird... Meine beiden Kinder (Ich bin tatsächlich Mama von zwei wundervollen Töchtern!) zusammen bei mir zu haben! Ich kann es kaum erwarten...

Um 20 Uhr rum treffen meine Mama und Katharina ein. Ich bin total aufgeregt und freue mich sooo wahnsinnig auf meine kleine Große!!! Sie kommt ins Schlafzimmer gestürmt und ruft permanent "Baby! Baby!". Sie kommt zu mir ans Bett und streichelt und drückt ihre kleine Schwester. Mein Herz quillt über vor Glück!!